Dafür braucht es eine Wirtschaftspolitik, die Wachstum ermöglicht, Betriebe stärkt, Wohlstand schafft und neue Dynamik in die Stadt bringt. Gleichzeitig gilt es, das Selbstvertrauen als Wirtschaftsstandort zurückzugewinnen. Graz war und ist Innovations- und Technologiestandort.
Mit zahlreichen Unternehmerinnen und Unternehmern, herausragenden Pionieren und tüchtigen Kaufleuten verfügt die Stadt über enormes Potenzial. Dieses Potenzial muss wieder selbstbewusst genutzt werden, um eine Stadt zu gestalten, auf die man stolz ist und die international sichtbar ist.
Stadt- und Standortattraktivität, daraus resultierende Arbeitsplätze sowie Wohlstand und Frequenz in der Innenstadt sind keine Nebenthemen. Sie sind Kern moderner Wirtschaftspolitik – zum Nutzen aller.
DIDI Bernhard Bauer
Stadtgruppenobmann
Ohne eine funktionierende Industrie
und Wirtschaft gibt es keine Arbeitsplätze,
keinen Wohlstand, keine Frequenz –
und damit langfristig keine lebendige Stadt.
Wer den Leerstand in der Herrengasse
nicht will, muss die Ursachen an der Wurzel
bekämpfen. Wer A sagt, muss auch B sagen.
Graz muss im Standortwettbewerb wieder offensiv auftreten. Wir stärken Graz als internationalen Innovations- und Produktionsstandort durch gezielte Ansiedelungen und moderne Infrastruktur.
Mehr Menschen in der Stadt bedeuten mehr Umsatz, Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Wir setzen auf aktive Belebung statt Einschränkung.
Die Qualität des öffentlichen Raums entscheidet über Aufenthaltsdauer, Frequenz und Konsum.
Erreichbarkeit entscheidet über Frequenz. Unsere Mobilitätskonzepte orientieren sich an den Bedürfnissen von Kunden und Wirtschaft.
Fachkräfte sind der Schlüssel für unsere Wettbewerbsfähigkeit.
Überregulierung ist Gift für Selbstständigkeit. Behörden müssen sich als Dienstleister verstehen, um Unternehmergeist zu fördern.
Hohe Kosten gefährden Betriebe und Arbeitsplätze. Die Stadt muss sich aktiv für Entlastung einsetzen.
Ein sicheres und gepflegtes Umfeld ist Voraussetzung für Konsum, Tourismus und Investitionen.
Öffentliche Investitionen müssen wirtschaftlichen Nutzen bringen. Wir müssen die akademische Spin-off-Quote erhöhen, um Forschungsergebnisse für Wertschöpfung und Arbeitsplätze zu verwerten.
Wir stehen für eine wirtschaftsorientierte Stadtpolitik mit klaren Prioritäten: mehr Frequenz, mehr Investitionen und weniger Hürden. Graz braucht keine ideologischen Experimente, sondern eine Politik, die funktioniert.